Microsoft 365 Preiserhöhung 2026 – was seit dem 1. Juli gilt und wann sie Ihren Vertrag trifft
Seit dem 1. Juli 2026 gelten neue Microsoft-365-Preise. Welche Pläne betroffen sind, was dafür dazukam – und warum die Erhöhung viele KMU erst 2027 erreicht.
Microsoft hat zum 1. Juli 2026 die Preise für Microsoft 365 angehoben. Für KMU mit vielen Lizenzen summiert sich das spürbar. Wichtig für die Planung: Die neuen Preise greifen nicht sofort, sondern bei der ersten Verlängerung nach dem 1. Juli 2026 – viele Betriebe zahlen bis weit ins Jahr 2027 noch die alten Sätze.
Stand: 3. September 2026. Die genannten Prozentsätze und Dollar-Beträge sind die von Microsoft veröffentlichten Listenpreise; Ihre Euro-Preise stehen im Angebot Ihres Microsoft-Partners bzw. in Ihrem CSP-Vertrag. Alle Angaben ohne MwSt.
Was sich geändert hat
Für die Business-Pläne, die im Mittelstand die Regel sind, sehen die von Microsoft veröffentlichten Listenpreise so aus (pro Nutzer und Monat):
- Business Basic: +16,7 % (von 6,00 auf 7,00 USD)
- Business Standard: +12 % (von 12,50 auf 14,00 USD)
- Business Premium: unverändert bei 22,00 USD
- Microsoft 365 Apps for Business: +21 % (von 8,25 auf 10,00 USD)
Über das gesamte Portfolio reicht die Spanne von 0 % (Business Premium, Office 365 E1) bis 43 % (Microsoft 365 F1 ohne Teams).
Microsoft begründet die Anpassung mit Funktionen, die in die Pläne gewandert sind. Für Business Basic und Business Standard sind das konkret 50 GB mehr Postfachspeicher, die Prüfung von Links zum Klickzeitpunkt und erweiterte Copilot-Chat-Funktionen; Business Premium hat dieselben Zugaben ohne Preisaufschlag bekommen.
Quelle: Microsoft 365 Pricing and Packaging Updates (abgerufen am 3. September 2026)
Der entscheidende Punkt: Ihr Verlängerungsdatum
Die neuen Preise gelten laut Microsoft **bei der ersten Verlängerung nach dem
- Juli 2026** – für Jahres- wie für Monatsabos. Wer im Frühjahr 2026 noch einmal für zwölf Monate verlängert hat, zahlt die alten Sätze also bis zum Verlängerungstermin im Jahr 2027. Bei monatlicher Zahlweise ist die Erhöhung längst angekommen.
Der praktische Schritt daraus: Suchen Sie Ihr Verlängerungsdatum heraus – im Microsoft 365 Admin Center unter Abrechnung > Ihre Produkte oder bei dem Partner, über den Sie die Lizenzen beziehen. Dieses Datum ist der Zeitpunkt, an dem die Erhöhung auf Ihrer Rechnung erscheint, und damit der Termin, bis zu dem Sie Lizenzen aufgeräumt und die Paketgrößen geprüft haben sollten.
Quelle: Microsoft 365 Packaging and Pricing Updates FAQ (abgerufen am 3. September 2026)
Was Sie konkret tun sollten
- Lizenzen prüfen: Zahlen Sie für Postfächer, die niemand nutzt? Jede eingesparte Lizenz wirkt jetzt doppelt.
- Richtig dimensionieren: Braucht wirklich jeder Premium, oder reicht für viele Standard? Business Premium ist der einzige Business-Plan ohne Erhöhung – der Abstand zu Standard ist damit kleiner geworden.
- Verlängerungsdatum notieren: Setzen Sie sich vier Wochen vorher eine Erinnerung und entscheiden Sie dann über Anzahl und Zuschnitt der Lizenzen – nicht erst, wenn die höhere Rechnung im Haus ist.
- Alternativen abwägen: Bei stark steigenden Kosten lohnt der Blick auf Optionen – siehe Microsoft 365 oder Google Workspace und E-Mail selbst hosten vs. Microsoft 365.
Was das unterm Strich bedeutet
Die Erhöhung ist in Kraft – aber der Zeitpunkt, zu dem sie Sie trifft, hängt an Ihrem Verlängerungsdatum. Wer bis dahin Lizenzen aufräumt und die Paketgrößen ehrlich prüft, federt den Effekt spürbar ab.
Sie wollen Ihre Microsoft-365-Kosten vor der nächsten Verlängerung prüfen lassen? In einem kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns das gemeinsam an – nüchtern und ohne Verkaufsdruck.
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